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Pflegestützpunkt

Pflegestützpunkte sind wohnortnahe Beratungsstellen, die Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen kostenlose und unabhängige Beratung rund um das Thema Pflege bieten. Sie wurden gemäß §7c SGB XI eingerichtet und werden gemeinsam von Pflegekassen, Kommunen und Ländern getragen. In Deutschland gibt es derzeit rund 600 Pflegestützpunkte.

Aufgaben und Leistungen

Ein Pflegestützpunkt bietet umfassende Beratung aus einer Hand: Information über Pflegeleistungen und deren Beantragung, Hilfe bei der Auswahl geeigneter Pflegeeinrichtungen und -dienste, Unterstützung bei der Koordination verschiedener Hilfsangebote (Case Management) sowie Beratung zu Wohnraumanpassung und Entlastungsmöglichkeiten. Die Beratung ist kostenlos, anbieterunabhängig und steht allen Ratsuchenden offen — auch Personen ohne Pflegegrad.

Wann sollten Sie einen Pflegestützpunkt aufsuchen?

Besonders hilfreich ist die Beratung im Pflegestützpunkt, wenn Pflegebedürftigkeit erstmals eintritt und Sie sich im Leistungssystem orientieren müssen. Aber auch bei Verschlechterung des Gesundheitszustands, einem geplanten Übergang von der häuslichen in die stationäre Pflege oder bei Überlastung als pflegende Angehörige finden Sie hier kompetente Unterstützung. Viele Pflegestützpunkte bieten auch Hausbesuche an.

Pflegestützpunkt finden

Pflegestützpunkte gibt es in den meisten Bundesländern — die Verfügbarkeit variiert jedoch regional. Sie finden Ihren nächsten Pflegestützpunkt über das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) oder durch Nachfrage bei Ihrer Pflegekasse. In einigen Bundesländern übernehmen kommunale Beratungsstellen vergleichbare Aufgaben.

Verwandte Begriffe

Ratgeber: Pflege zu Hause

Beratungsangebote, Pflegeleistungen und Unterstützung für die Organisation der Pflege zu Hause.

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