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Pflegeheim in Düsseldorf finden: Vergleich, Kosten und Stadtbezirke

Düsseldorf verfügt über 64 Pflegeeinrichtungen — als Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit rund 620.000 Einwohnern bietet die Rheinmetropole ein umfangreiches Versorgungsnetz. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,09 Sternen, und 49 Einrichtungen sind verifiziert (pflegeheim-vergleichen.de, 2026). Der monatliche Eigenanteil bewegt sich in Düsseldorf zwischen 2.200 und 2.700 Euro (vdek, 2024) — damit liegt die Stadt im Bereich des Bundesdurchschnitts von 2.468 Euro.

Veröffentlicht am 12. März 2026 · Zuletzt aktualisiert: 12. März 2026 · Lesezeit: ca. 12 Min.

Redaktion: Pflegeheim-Vergleich · Quellen: §43 SGB XI, §61 SGB XII, vdek Eigenanteil-Statistik 2024, Statistisches Bundesamt, WTG NRW

Pflegeheime in Düsseldorf: Überblick

Düsseldorf ist mit rund 620.000 Einwohnern die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens — des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Deutschlands. NRW verfügt mit 2.468 Einrichtungen in unserem Datensatz über die meisten Pflegeheime aller Bundesländer. Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland rund 4,96 Millionen Pflegebedürftige — als wirtschaftsstarke Rheinmetropole verzeichnet Düsseldorf einen hohen Bedarf an stationären Pflegeplätzen.

Auf pflegeheim-vergleichen.de sind aktuell 64 Pflegeeinrichtungen in Düsseldorf gelistet. Davon sind 49 Einrichtungen verifiziert und 60 verfügen über Nutzerbewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,09 Sternen.

Kennzahl Wert
Pflegeeinrichtungen gesamt 64
Verifizierte Einrichtungen 49
Bewertete Einrichtungen 60
Durchschnittliche Bewertung 4,09 Sterne
Eigenanteil (Durchschnitt) ca. 2.200–2.700 Euro/Monat

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Alle Düsseldorfer Pflegeheime mit Bewertungen, Kontaktdaten und Standort finden Sie auf unserer Übersichtsseite Pflegeheime in Düsseldorf. Filtern Sie nach Stadtbezirk, Bewertung und Ausstattung.

Was kostet ein Pflegeheim in Düsseldorf?

Die Kosten für einen vollstationären Pflegeheimplatz in Düsseldorf liegen im Bereich des Bundesdurchschnitts. Der Eigenanteil — also der Betrag, den Bewohner und Angehörige selbst tragen — setzt sich aus drei Komponenten zusammen: dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten.

Laut Verband der Ersatzkassen (vdek, 2024) liegt der durchschnittliche Eigenanteil in Deutschland bei 2.468 Euro pro Monat. In Düsseldorf bewegt sich dieser Wert je nach Einrichtung und Stadtbezirk zwischen 2.200 und 2.700 Euro. Einrichtungen in gehobenen Vierteln wie Oberkassel und Kaiserswerth sind tendenziell teurer als in Garath oder Wersten.

Zuschüsse der Pflegekasse nach Pflegegrad

Gemäß §43 SGB XI übernimmt die Pflegekasse bei vollstationärer Pflege folgende monatliche Leistungsbeträge:

Pflegegrad Zuschuss Pflegekasse Leistungszuschlag (ab 2024)
Pflegegrad 1 125 Euro (Entlastungsbetrag)
Pflegegrad 2 770 Euro 15 % (1. Jahr) bis 75 % (ab 4. Jahr)
Pflegegrad 3 1.262 Euro 15 % (1. Jahr) bis 75 % (ab 4. Jahr)
Pflegegrad 4 1.775 Euro 15 % (1. Jahr) bis 75 % (ab 4. Jahr)
Pflegegrad 5 2.005 Euro 15 % (1. Jahr) bis 75 % (ab 4. Jahr)

Leistungszuschlag senkt den Eigenanteil

Seit Januar 2024 erhalten Pflegeheimbewohner einen gestaffelten Leistungszuschlag auf den EEE: 15 % im ersten Jahr, 30 % im zweiten, 50 % im dritten und 75 % ab dem vierten Jahr. Dadurch sinkt der monatliche Eigenanteil mit zunehmender Verweildauer spürbar. Mehr zur Kostenberechnung erfahren Sie in unserem Ratgeber Pflegeheim Kosten.

NRW-Besonderheit: WTG

Nordrhein-Westfalen reguliert die Pflege über das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) NRW. Die zuständige Aufsichtsbehörde in Düsseldorf ist die WTG-Behörde der Stadt Düsseldorf, die die Einrichtungen vor Ort prüft. Das WTG stellt hohe Anforderungen an Transparenz, Mitbestimmung der Bewohner und Qualitätssicherung in der stationären Pflege.

Pflegeheime nach Düsseldorfer Stadtbezirken

Düsseldorf gliedert sich in zehn Stadtbezirke mit insgesamt 50 Stadtteilen. Die Pflegelandschaft unterscheidet sich zwischen den Bezirken — sowohl bei der Anzahl der Einrichtungen als auch bei Kosten und Lage. Alle Bezirke sind über das gut ausgebaute Netz der Rheinbahn (U-Bahn, Straßenbahn, Bus), S-Bahn und Regionalexpress erreichbar.

Stadtmitte

Das Zentrum Düsseldorfs mit der berühmten Altstadt und der Rheinuferpromenade. Einrichtungen in Stadtmitte profitieren von kurzen Wegen zu Ärzten, Kliniken und kulturellen Angeboten. Hervorragende ÖPNV-Anbindung über U-Bahn und Straßenbahn.

Oberkassel

Gehobenes linksrheinisches Viertel mit attraktiver Lage am Rhein. Einige Einrichtungen bieten Rheinblick und Zugang zur Rheinuferpromenade. Oberkassel zählt zu den begehrtesten Wohnlagen Düsseldorfs — die Eigenanteile liegen entsprechend im oberen Bereich.

Kaiserswerth

Historischer Stadtteil im Norden mit dörflichem Charakter am Rhein. Kaiserswerth bietet ruhige Wohnlagen mit Grünflächen und ist Standort traditionsreicher Pflegeeinrichtungen. Gute Anbindung über die U79 Richtung Innenstadt.

Benrath

Südlicher Stadtbezirk mit dem bekannten Schloss Benrath. Ruhige Wohnlage mit guter Infrastruktur und moderateren Eigenanteilen als in den innerstädtischen Bezirken. Erreichbar über S-Bahn und Straßenbahn.

Gerresheim

Östlicher Stadtteil mit eigenständigem Charakter. Gerresheim bietet ein vielfältiges Pflegeangebot, gute medizinische Versorgung durch das Krankenhaus Gerresheim und moderate Kostenstrukturen. Anbindung über S-Bahn und Straßenbahn.

Bilk & Pempelfort

Zentrumsnahe Stadtteile mit guter Mischung aus urbanem Leben und ruhigen Wohnstraßen. Bilk profitiert von der Nähe zur Universität und zum Universitätsklinikum. Pempelfort bietet gehobene Wohnlagen mit sehr guter U-Bahn-Anbindung.

Wersten

Ruhiger Wohnbezirk im Süden mit familienfreundlicher Atmosphäre. Einrichtungen in Wersten bieten oft Gartenanlagen und ruhige Umgebung bei moderaten Eigenanteilen und guter Anbindung über die U74/U77.

Garath

Südlichster Stadtbezirk mit vergleichsweise günstigen Pflegeheimplätzen. Garath bietet modernere Einrichtungen, kürzere Wartezeiten und gute Erreichbarkeit über die S-Bahn. Besonders geeignet für Familien mit begrenztem Budget.

So finden Sie das richtige Pflegeheim in Düsseldorf

Die Wahl des richtigen Pflegeheims ist eine der wichtigsten Entscheidungen für pflegebedürftige Angehörige. Nehmen Sie sich Zeit für den Vergleich — die Unterschiede zwischen Einrichtungen in Düsseldorf sind erheblich.

1

Bedarf klären

Welchen Pflegegrad hat die pflegebedürftige Person? Wird Vollzeitpflege, Kurzzeitpflege oder Tagespflege benötigt? Der Pflegegrad bestimmt den Zuschuss der Pflegekasse.

2

Stadtbezirk und Lage wählen

Wählen Sie einen Bezirk, der für Angehörige gut erreichbar ist. Das Düsseldorfer ÖPNV-Netz der Rheinbahn ist gut ausgebaut — U-Bahn, Straßenbahn und Bus verbinden alle Stadtteile zuverlässig. Auch S-Bahn und Regionalexpress bieten schnelle Verbindungen.

3

Einrichtungen vergleichen

Nutzen Sie unseren Vergleich der Düsseldorfer Pflegeheime, um Bewertungen, Ausstattung und Kosten gegenüberzustellen. Achten Sie besonders auf die Ergebnisse der Qualitätsprüfung durch die WTG-Behörde.

4

Persönlich besichtigen

Vereinbaren Sie Besichtigungstermine bei Ihren Favoriten. Nutzen Sie unsere Checkliste für den Pflegeheim-Besuch, um keine wichtigen Fragen zu vergessen.

5

Finanzierung klären

Berechnen Sie den voraussichtlichen Eigenanteil und prüfen Sie, ob Anspruch auf Sozialhilfe besteht. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber zu Pflegeheim Kosten.

Finanzierung und Sozialamt in Düsseldorf

Wenn Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, um den Eigenanteil zu decken, greift in Düsseldorf die Hilfe zur Pflege gemäß §61 SGB XII. Zuständig ist das Sozialamt Düsseldorf.

Das Schonvermögen beträgt 10.000 Euro pro Person — Vermögen unterhalb dieser Grenze wird nicht angerechnet. Eine selbst bewohnte Immobilie ist während der Pflege des Partners ebenfalls geschützt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Schonvermögen.

Nordrhein-Westfalen bietet mit dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) einen besonderen Schutzrahmen für Pflegeheimbewohner. Das Gesetz stärkt die Rechte der Bewohner und sorgt für Transparenz bei Kosten und Leistungen. Die WTG-Behörde der Stadt Düsseldorf ist sowohl Aufsichts- als auch Beratungsstelle.

Tipp: Antrag rechtzeitig stellen

Stellen Sie den Antrag auf Hilfe zur Pflege beim Sozialamt Düsseldorf, sobald absehbar ist, dass der Eigenanteil nicht gedeckt werden kann. Die Leistungen werden in der Regel erst ab dem Monat der Antragstellung gewährt — rückwirkende Zahlungen sind selten möglich.

Häufig gestellte Fragen zu Pflegeheimen in Düsseldorf

Wie viele Pflegeheime gibt es in Düsseldorf?
In Düsseldorf sind derzeit 64 Pflegeeinrichtungen auf pflegeheim-vergleichen.de gelistet. Als Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit rund 620.000 Einwohnern verfügt Düsseldorf über ein dichtes Versorgungsnetz. NRW hat mit 2.468 Einrichtungen in unserem Datensatz die meisten Pflegeheime aller Bundesländer. Die Einrichtungen in Düsseldorf verteilen sich über alle Stadtbezirke, darunter Stadtmitte, Oberkassel, Kaiserswerth und Benrath.
Was kostet ein Pflegeheim in Düsseldorf pro Monat?
Der durchschnittliche Eigenanteil für einen vollstationären Pflegeheimplatz in Düsseldorf liegt bei rund 2.200 bis 2.700 Euro pro Monat (Stand 2024). Damit bewegt sich Düsseldorf im Bereich des Bundesdurchschnitts von 2.468 Euro. Der Eigenanteil setzt sich zusammen aus dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten. Gemäß §43 SGB XI übernimmt die Pflegekasse je nach Pflegegrad zwischen 770 und 2.005 Euro monatlich.
Welche Düsseldorfer Stadtbezirke haben die meisten Pflegeheime?
Die meisten Pflegeeinrichtungen befinden sich in den Stadtbezirken Stadtmitte, Bilk, Gerresheim und Benrath. In gehobenen Vierteln wie Oberkassel und Kaiserswerth gibt es Einrichtungen mit besonderer Lage, teilweise mit Rheinblick. Alle Bezirke sind über das gut ausgebaute Rheinbahn-Netz (U-Bahn, Straßenbahn, Bus) sowie S-Bahn und Regionalexpress erreichbar.
Wie finde ich ein gutes Pflegeheim in Düsseldorf?
Achten Sie auf Bewertungen anderer Familien, die Ergebnisse der Qualitätsprüfung und die Lage der Einrichtung. Besuchen Sie potenzielle Heime persönlich und prüfen Sie, ob spezielle Angebote wie Demenzbetreuung oder Kurzzeitpflege vorhanden sind. Auf pflegeheim-vergleichen.de können Sie alle Düsseldorfer Einrichtungen nach Bewertung, Stadtbezirk und Ausstattung filtern.
Übernimmt das Sozialamt in Düsseldorf die Pflegeheimkosten?
Ja, wenn Ihr Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, übernimmt das Sozialamt Düsseldorf über die „Hilfe zur Pflege" gemäß §61 SGB XII die Kosten. Das Schonvermögen beträgt 10.000 Euro pro Person. Stellen Sie den Antrag frühzeitig — idealerweise parallel zur Pflegeheimsuche.
Gibt es in Düsseldorf Pflegeheime mit Kurzzeitpflege?
Ja, zahlreiche Düsseldorfer Pflegeheime bieten neben der Dauerpflege auch Kurzzeitpflegeplätze an. Gemäß §42 SGB XI stehen Versicherten ab Pflegegrad 2 jährlich 1.854 Euro für Kurzzeitpflege zu. In einer Großstadt wie Düsseldorf sind Kurzzeitpflegeplätze stark nachgefragt — insbesondere in beliebten Bezirken wie Oberkassel und Kaiserswerth empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.
Welche Aufsichtsbehörde prüft Pflegeheime in Düsseldorf?
In Nordrhein-Westfalen werden Pflegeheime nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) NRW reguliert. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist die WTG-Behörde der Stadt Düsseldorf. Sie prüft die Qualität der Einrichtungen vor Ort und stellt sicher, dass die gesetzlichen Anforderungen an Pflege, Betreuung und Wohnqualität eingehalten werden.
Gibt es in Düsseldorf Pflegeheime mit Rheinblick?
Ja, einige Düsseldorfer Pflegeeinrichtungen, insbesondere in den Stadtteilen Oberkassel und entlang des Rheinufers, bieten Zimmer oder Gemeinschaftsbereiche mit Blick auf den Rhein. Düsseldorf ist bekannt für seine Rheinuferpromenade und Altstadt — Einrichtungen in Rheinnähe ermöglichen Bewohnern Spaziergänge und Ausflüge in attraktiver Umgebung.

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